PKV Beitragserhöhung 2026: Was Versicherte jetzt wissen müssen
Zum Jahreswechsel 2026 haben viele private Krankenversicherer ihre Beiträge spürbar angepasst. Steigende Gesundheitskosten, höhere Lebenserwartung und niedrigere Rechnungszinsen treffen aufeinander – mit teils zweistelligen Erhöhungen für Versicherte.
Warum steigen die PKV-Beiträge 2026?
Private Krankenversicherer dürfen ihre Beiträge nur erhöhen, wenn ein gesetzlich definierter Schwellenwert überschritten wird. 2026 trifft das viele Tarife: Die tatsächlichen Leistungsausgaben liegen deutlich über den ursprünglichen Kalkulationen, gleichzeitig sind die Rechnungszinsen weiter unter Druck. Neue Behandlungsmethoden, teure Medikamente und der demografische Wandel verstärken den Effekt zusätzlich.
Wie hoch fallen die Erhöhungen aus?
Die Spannweite ist groß. Während einige Tarife stabil bleiben, melden andere Versicherer Anpassungen zwischen 8 und 25 Prozent. Besonders ältere Bestandstarife sind betroffen, weil dort Alterungsrückstellungen und Schadenquote stärker ins Gewicht fallen. Ein Blick in den Anpassungsbrief lohnt sich – er muss die Gründe nachvollziehbar darlegen.
Tarifwechsel statt Kündigung: Ihr Recht aus §204 VVG
Statt zu kündigen, können Versicherte beim eigenen Anbieter in einen günstigeren Tarif mit vergleichbaren Leistungen wechseln – ohne Gesundheitsprüfung und unter Mitnahme der Alterungsrückstellungen. Ein professioneller Vergleich zeigt, wo sich oft mehrere hundert Euro pro Monat sparen lassen, ohne den Schutz zu verlieren.
Was Sie jetzt tun sollten
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