PKV für Beamte: Beihilfe und Restkostenversicherung 2026 erklärt
Beamte, Beamtinnen und ihre Familien erhalten von ihrem Dienstherrn Beihilfe für Krankheitskosten. Den verbleibenden Anteil deckt eine private Krankenversicherung – die sogenannte Restkostenversicherung. Sie ist die mit Abstand günstigste und sinnvollste Lösung für den Beamtenstatus.
Wie Beihilfe und PKV zusammenspielen
Die Beihilfe übernimmt je nach Bundesland und Familienstand 50–80 Prozent der erstattungsfähigen Kosten. Die PKV versichert den restlichen Prozentsatz. Daraus ergeben sich oft Monatsbeiträge, die deutlich unter der freiwilligen GKV-Versicherung liegen.
Pauschale Beihilfe als Alternative
Mehrere Bundesländer bieten Beamten inzwischen eine pauschale Beihilfe als Zuschuss zur GKV. Für die meisten Beamten bleibt die klassische Kombination aus Beihilfe und PKV jedoch finanziell und leistungsseitig überlegen.
Wichtige Tarifmerkmale
Achten Sie auf die Anpassung der Versicherungsleistungen an Änderungen der Beihilfeverordnung, auf eine starke Stationärleistung (Zweibettzimmer, Chefarzt), gute Zahnleistungen und ein gut kalkulierbares Krankentagegeld für die Anwärterzeit.
Wechsel und Optimierung
Auch Beamte können nach §204 VVG den Tarif optimieren oder zu einem anderen Anbieter wechseln. Gerade ältere Beihilfetarife enthalten häufig Sparpotenziale, die ein unabhängiger Vergleich aufdeckt.
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